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Veränderungen anstoßen

Wissenschaft und Gesellschaft im Austausch

Um gesellschaftliche Transformationsprozesse zu unterstützen, brechen wir im Ruhr Innovation Lab althergebrachte akademische Strukturen auf. Allerdings können Universitäten diese Herausforderung nicht im Alleingang lösen. Nur gemeinschaftlich können wir wirklich etwas verändern. Deshalb haben beide Universitäten an ihren Standorten starke Netzwerke mit der Stadtverwaltung, der Wirtschaftsförderung, mit Museen und mit anderen Wissenschaftseinrichtungen gebildet. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Teil des Wissens-Hubs Ruhrgebiet zu werden. Denn die besten Ergebnisse erreichen wir dann, wenn wir alle zusammenarbeiten.

Think Tanks, Institute und Projekte

Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität

A glowing U on the roof of a building with a series of holographic video screens showing pigeons. © Jürgen Huhn​/​TU Dortmund

Einst ein Lagerturm der Dortmunder Union-Brauerei, erlebte das markante Backsteingebäude am Innenstadtring im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 eine Renaissance: Es eröffnete als Zentrum für Kunst und Kreativität, das Platz für Museen und Kunstvereine bietet, aber auch den Hochschulen als Schaufenster in die Stadt dient. Die TU Dortmund präsentiert dort auf der Hochschuletage neben Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern auch Einblicke in wissenschaftliche Themenfelder oder studentische Perspektiven.  

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Haus des Wissens

Exterior view of a large, renovated older building, with people in the foreground © cross architechture​/​rendertaxi

In Bochums Innenstadt steht ein fast 100 Jahre altes Backsteingebäude vor einem neuen Kapitel: Die Stadt Bochum und ihre Bildungseinrichtungen gestalten hier gemeinsam Zukunft. Im Herzen der Stadt entsteht das „Haus des Wissens“ – ein Ort für Begegnung, Austausch, Lernen und Teilhabe. Auf rund 11.000 Quadratmetern wächst derzeit ein Raum, der alle Bürgerinnen und Bürger willkommen heißt. Von Beginn an ist auch die Ruhr-Universität Bochum Teil dieser wegweisenden Initiative.

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sfs: Innovation für die Gesellschaft

Die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) – gegründet im Jahr 1946 – zählt zu den führenden Einrichtungen der sozialwissenschaftlichen Innovations- und Arbeitsforschung. Als Institut der TU Dortmund untersucht die sfs, wie soziale Innovationen entstehen, mit technologischem Fortschritt interagieren und gesellschaftliche Entwicklungen vorantreiben. Sie arbeitet eng mit regionalen Partnern und Institutionen zusammen und gestaltet den Strukturwandel des Ruhrgebiets aktiv mit. Mit über 40 Forschenden engagiert sich die sfs in zahlreichen europäischen und nationalen Projekten – und übernimmt eine zentrale Rolle beim Aufbau eines nationalen Kompetenzzentrums für soziale Innovation.

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RUB Centre for City Futures: die Zukunft unserer Städte im Blick

Bochum und Dortmund haben eines mit vielen anderen Städten in Europa gemeinsam: Die Ära der Schwerindustrie liegt hinter ihnen – die Städte erfinden sich neu. Das RUB Centre for City Futures versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Ziel ist es, Initiativen zu vernetzen, Kooperationen zu fördern und interdisziplinäre Lösungen für zentrale Zukunftsfragen zu entwickeln – europäisch eingebettet im Hochschulkonsortium UNIC – European University of Cities in Post-Industrial Transition.

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Bürgerwissenschaft: Forschung für alle

Wissenschaft findet im Elfenbeinturm statt? Nicht bei uns! Bürgerinnen und Bürger des Ruhrgebiets können sich aktiv an vielen Forschungsprojekten beteiligen. Von Lichtverschmutzung über Wasserqualität und Biodiversität bis hin zu Geschichte und Astronomie: In den Citizen-Science-Projekten an der Ruhr-Universität Bochum sind Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichem Umfang beteiligt. Die Möglichkeiten der Partizipation umfassen Beobachtungen, Experimente und Messungen, aber auch co-kreatives Arbeiten.

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Vertrauen in Journalismus als Grundpfeiler der Demokratie

Verlage stehen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Gleichzeitig kursiert die Verschwörungserzählung von der „Lügenpresse“. Umso wichtiger ist es, das Vertrauen in den Journalismus wieder zu stärken – im Sinne einer lebendigen Demokratie. Seit 2019 untersucht eine Langzeitstudie am Institut für Journalistik der TU Dortmund, wie die Menschen in Deutschland über Journalismus denken und welche Erwartungen sie an ihn haben. So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung demokratischer Strukturen. Im Jahr 2025 wurde die Studie mit dem renommierten Alexis de Tocqueville Award ausgezeichnet.

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Lehramtsstipendium Ruhr: Initiative für faire Bildungschancen

Unterstützt von zwei starken Partnern – der RAG-Stiftung und der Wübben Stiftung Bildung – bieten die Universitäten der UA Ruhr ein innovatives Stipendienprogramm für angehende Lehrkräfte an. Die Initiative verbindet eine finanzielle Förderung von 300 Euro monatlich mit einem maßgeschneiderten Studienangebot, das gezielt auf den Unterricht an Schulen in herausfordernden sozialen Lagen vorbereitet.
Mit dem Lehramtsstipendium Ruhr sollen Bildungsungleichheiten abgebaut und faire Chancen im Ruhrgebiet gestärkt werden – in enger Zusammenarbeit von Universitäten, regionalen Partnern und dem Land Nordrhein-Westfalen.

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